Der 1976 im deutschen Rahden geborene und schon seit frühen Jahren anerkannte Geschäftsmann und Unternehmer Lars Windhorst, zeigte schon immer ein reges Interesse am Finanzmarkt, an Elektronik und EDV.

Diese Leidenschaft nahm Gestalt an, als er mit 15 Jahren anfing Software und Computer zu entwickeln. Im Alter von 16 Jahren hatte er bereits sein erstes internationales Unternehmen gegründet. Aufgrund seines Erfolgs und seines Unternehmergeists erhielt er in Deutschland den Ruf einer der vielversprechendsten Jungunternehmer zu sein.

Dieser Ruf half Lars Windhorst, sehr viele Geschäftsbeziehungen aufzubauen.  Aufgrund der großen Resonanz, die er von den Medien erhielt, wurde er als jüngster Geschäftsmann zum Welt-Wirtschaftsforum in Davos eingeladen und zum „Global Leader for Tomorrow“ ernannt.  Mit 18 Jahren hatte er die Möglichkeit an der Seite vom damals amtierenden deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl an Handelsdelegationen und Staatsbesuchen in Vietnam und China teilzunehmen. Aus dieser Zeit stammt auch der berühmte Ausspruch Kohls, der Windhorst den „deutschen Bill Gates“ nannte.

1993 tat sich Windhorst mit Ming Rong Zhang, einem erfolgreichen Geschäftsmann aus China, zusammen und gründete mit ihm sein erstes Unternehmen, Windhorst Electronics. Das Unternehmen importierte elektronische Bauteile aus Asien, baute die Produkte zusammen und vertrieb sie in ganz Europa. Da die beiden mit Lieferanten in Asien vor Ort verhandelten und dann nach Deutschland zurückkehrten, um die Produkte zusammen zu bauen, konnte Windhorst Electronics all seine Waren vielen Kunden zu günstigen Preisen anbieten.

Nach dem ersten Geschäftsjahr hatte die Firma bereits 50 Mio. US-Dollar Umsatz gemacht und war auf rund 80 Mitarbeiter in vielen verschiedenen Standorten Europas gewachsen. 

1995 gründete  Windhorst die Windhorst Asia Pacific Hostings Ltd eine Holdinggesellschaft in Hong Kong, um neue Geschäftschancen aufzutun. 1996 war der Windhorstkonzern auch im Immobilienhandel und Finanzwesen, sowie in der Elektronik tätig. Zu diesem Zeitpunkt konnte die Firma ihre Marktbreite ausweiten und Niederlassungen in Europa und Asien gründen.  

Zu diesem Zeitpunkt gründete Windhorst zwei zusätzliche Holdinggesellschaften, die Windhorst Capital Holding GmbH und die Windhorst AG und nutzte diese, um in internetbasierte Unternehmen zu investieren. Die Firma Windhorst AG ging jedoch, aufgrund von Problemen mit dem Aktienmarkt und dem Zerplatzen der Dotcom-Blase, bald insolvent.

Windhorst versuchte jedoch das Ruder herumzureißen und machte einige raffinierte Geschäfte, die dazu führten, dass er 2004 die Investment-Gruppe Sapinda mit begründete.  Die Firma lief sehr gut und wickelte über die letzten fünf Jahre Transaktionen von mehr als 2 Milliarden Euro ab.